Die
Geschichte des Stiftungsgebäudes
Die Grundsteinlegung für das
Gebäude an der Chemnitzer Straße
8 in Freiberg erfolgte im Jahre
1909 als St. Johannishospital,
das alten Menschen Unterkunft
und Versorgung bis an ihr
Lebensende sichern sollte. Am 2.
April 1911 fand die
Einweihungsfeier statt.
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Bild: Festakt zur
Grundsteinlegung des
neuen St.
Johannishospitals
Quelle: Reimann /
Fotodokumentaristen der
Bergstadt Freiberg 1865
-1945 |
Bevor
die
SAXONIA-FREIBERG-STIFTUNG
im Jahre 1993 das Gebäude
übernahm, wurde es in
unterschiedlichster Weise
genutzt, hier die wesentlichsten
Etappen:
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1909 – 1911 |
Bau
des Gebäudes nach Plänen
und unter Leitung des
Stadtbaurates Ries als
Hospital der St.
Johannis-Stiftung |
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1914 – 1919 |
Reservelazarett während
des Ersten Weltkrieges |
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Mai
1945 |
Beschlagnahme des
Hospitals durch die
russische Kommandantur |
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1950/51 |
Nutzung durch die SDAG
Wismut, anfangs als
Ausbildungsstätte,
später als Parteischule |
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Jan. 1952 |
Vertragliche Übernahme
des Gebäudekomplexes
infolge finanzieller
Schwierigkeiten durch
die Stadt Freiberg |
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Aug.1952 |
Übergabe an die
Bergakademie Freiberg
als Wohnheim für
ABF-Studenten, bekannt
in Freiberg unter der
Bezeichnung „Ellrodt-Heim“ |
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1.
Jan. 1977 |
Übernahme des Gebäudes
durch den VEB Bergbau-
und Hüttenkombinat
„Albert Funk“ |
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1.
Jan. 1978 |
Nach umfangreichen
Sanierungsarbeiten
Einzug der
Kombinatsleitung des VEB
Bergbau- und
Hüttenkombinat „Albert
Funk“ |
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1990-1996 |
Sitz der
Unternehmensleitung der
aus dem VEB Bergbau- und
Hüttenkombinat „Albert
Funk“ hervorgegangenen
SAXONIA Metallhütten-
und Verarbeitungswerke
AG |
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1.
April 1993 |
Übergabe des Gebäudes
von der SAXONIA AG an
die Stadt Freiberg |

Nutzung des Stiftungsgebäudes
nach Übernahme durch die
Stiftung
Am 4. Okt. 1994 wurde das
Gebäudes an die
SAXONIA-FREIBERG-STIFTUNG
in Abstimmung mit der
Treuhandanstalt Berlin, der
ev.-luth. Kirche Freiberg und
der Stadt Freiberg übertragen.
Von 1997-1999 erfolgte die
Rekonstruktion des Hauses zur
Sicherung einer langfristigen
Vermietung von zwei Etagen an
die Bundesagentur für Arbeit. Im
Einzelnen wurden folgende
Umbauten vorgenommen:
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Erneuerung des Daches
-
Modernisierung der beiden
Obergeschosse inkl. Umbau
aller Büroräume mit
behindertengerechtem Zugang
-
Einbau eines
Behindertenaufzuges

Ab
Oktober 1993 verwaltet die
SAXONIA-FREIBERG-STIFTUNG
das Gebäude als Bürohaus. Die
Mieteinnahmen sichern die
Erhaltung des Gebäudes und die
Erfüllung des Stiftungszweckes,
die Pflege und Erhaltung des
berg- und hüttenmännischen
Brauchtums. Der Speisesaal wurde
im Jahre 1993 zur Knappenstube,
dem Vereinszimmer der
Historischen Freiberger Berg-
und Hüttenknappschaft e.V.,
umgestaltet, die den
traditionsverbundenen Vereinen
für Fachabende, Feierlichkeiten,
Chor- und Orchesterproben
kostenlos zur Verfügung gestellt
wird. Seit Oktober 1997 nutzt
die Historische Freiberger Berg-
und Hüttenknappschaft den großen
Boden des Gebäudes als
Uniformkammer. Auch der
Sächsische Landesverband der
Bergmanns-, Hütten- und
Knappenvereine hat sein Büro im
Stiftungsgebäude. Diese
Räumlichkeiten werden kostenlos
bereitgestellt.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat
die Bundesagentur für Arbeit und
die ARGE als Hauptmieter 2.344
m² Bürofläche gemietet, 186 m²
dienen weiteren Firmen als
Bürofläche im Erd- und
Sockelgeschoss, 66 m² benötigt
die
SAXONIA-FREIBERG-STIFTUNG
selbst zur Verwaltung des
Gebäudes und ca. 930 m² werden
den berg- und hüttenmännischen
Vereinen zur Verfügung gestellt.
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